Was ICH beim Gassi gehen mitnehme

Ich wurde bereits vor einiger Zeit von der lieben Sabine  vom Blog Einfach Socke  dazu  nominiert mal zu zeigen was in unserer Gassitasche ist. Tja, eigentlich habe ich so eine nicht mal. Lediglich meine Kameratasche habe ich immer dabei. Warum ? Weil ich am liebsten nur so wenig wie möglich dabei habe.

Meine Kameratasche ist übrigens diese : klick , kann ich nur wärmstens empfehlen.

Dann ist wie gesagt immer die Kamera dabei, in diesem Fall die Nikon D3300 mit wechselnden Objektiven. 🙂 Inklusive Putztuch. 😉IMG_2310

Im Winter war auch mein super Taschenlampe von LED Lensor P7.2 dabei, die ist an Leuchtkraft schwer zu überbieten. 😉

Außerdem  ist meistens unser Futterbeutel von Handmade for dogs dabei, auch nur zu empfehlen. Dann ein wechselndes Spielzeug, je nach Lust und Laune. Tempos sind in der Pollenzeit auch nicht falsch. Im Winter hat man in meiner Tasche auch immer Handcreme und Labello gefunden . Und dann noch mein Iphone, das ist natürlich meistens auch dabei.

Weil quasi auch immer jemand zuhause ist, habe ich auch selten einen Schlüssel dabei.

Langweilig oder ? 🙂 Aber mehr brauchen wir nicht …..IMG_2304IMG_2306Lieben Dank nochmal für die Nominierung , wenn auch nichts spannendes dabei ist. 🙂

Ich habe leider keinen Überblick darüber wer nominiert wurde und wer noch nicht, also fühlt euch alle mal lieb nominiert von mir. 😀

LG Lily

Unser Weg zum Zweithund

In letzter Zeit kamen öfters Frage auf, wie wir uns denn dazu entschieden hätten einen Zweithund aufzunehmen. Und tatsächlich habe ich diese Frage noch nie beantwortet.

Also von Vorne. In Sukis ersten drei Lebensjahren waren wir uns sehr sicher, dass hier erstmal kein weiterer Hund einzieht.Vielleicht wenn Suki 5 bis 8 ist.

Wir hatten ja regelmäßig Gasthunde und das reichte Suki und uns völlig.1489931710065.jpeg

Dennoch wurde bei mir der Wunsch nach einem 2. Hund immer größer. Jedoch machte es einfach keinen Sinn zu diesem Zeitpunkt.

Tja, dann kam Jussi auf die Welt. Genauer gesagt Jussis Wurf. 8 rote Welpen, Jussis Mama habe ich schon sehr früh kennengelernt. Ein total freundlicher und sportlicher Hund.

Die Welpen hatten es mir angetan, ich habe mir jedoch eingeredet, dass es egoistisch wäre einen Welpen aufzunehmen. Dennoch wuchs der Wunsch bei mir und wir haben in der Familie beschlossen, die Züchterin  anzurufen, ob noch einer frei sei und wer war das wohl . Jussi natürlich. IMG_0898.JPG(C) fire and flames Aussies.

 

Ich hatte ihn nicht im Blick gehabt, aber ein Besuch schadet ja nie. Also sind wir hingefahren uns war sofort klar, dass wir hohe Anforderungen an ihn hatten. Er sollte souverän, selbstbewusst und ruhig vom Grundtyp sein. Das bedeutet er sollte kein nervöser Hund sein. Tja, da sahen wir die 8 und waren direkt hin und weg. Wir haben Jussi in viele herausfordernde Situationen gebracht, aber von all dem lies er sich nicht beeinflussen. 24734626881_c9c8b7c4e6_o

Zuhause wurde dann ewig dikutiert und überlegt.Der Zeitpunkt war nicht perfekt. Suki war damals noch an ihrer Gastritis erkrankt und war noch nie von anderen Hunden begeistert gewesen. Also nahmen wir sie mit zu Jussi. Sie war nicht begeistert, aber trug es mit Fassung. Auch die Züchterin die beide kannte, sprach uns zu. Wir vertrauten ihr an der Stelle, weil sie Suki damals schon perfekt eingeschätzt hatte.

Wichtig waren uns die Grundvorraussetzungen. 1. Suki kommt mit anderen Hunden klar 2. Suki ist fertig und erzogen 3. Suki ist nicht eifersüchtig 4. wir haben die Zeit, den Platz und das Geld 5. Jussi passt vom Wesen zu ihr.image

Und so zog Jussi hier ein, einer unser spontansten und besten Entscheidungen.

Was kann ich jedem raten der einen Zweithund möchte ? Mal für ein paar Tage selbst einen Gasthund aufnehmen um zu sehen, ob der eigene Hund nicht zu eifersüchtig ist, nicht eure alleinige Aufmerksamkeit braucht und auch zur Ruhe kommt. Habe ich die doppelte Zeit 2 Hunden gerecht zu werden?Habe ich einen Ort an dem ich 2 Hunde lassen kann ? Kann ich meinem Ersthund weiterhin gerecht werden ? IMG_2340

Ein Rezept dafür gibt es nicht, es dafür nicht. Es kommt zu 100% auf mich, den Ersthund und den Zweithund an.

LG Lily

Hunde fotografieren mit dem Nikon 50mm 1:1,8 G

Ende Februar ist bei mir ein neues Objektiv eingezogen. Genauer gesagt das  Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G. Das ist eine Festbrennweite , sprich man kann mit dem Objektiv  nicht zoomen. Die Blende geht sehr weit auf, das heißt es ist auch möglich bei schlechterem Wetter zu fotografieren. Mein Technikwissen ist begrenzt, was bedeutet ich kann euch lediglich meine Erfahrungen bei, fotografieren damit mitteilen. Positiv anzumerken ist, dass  das Objektiv  sehr, sehr leicht ist. Gerade mal 185g wiegt es. IMG_2310Und nun lass ich mal Bilder sprechen. img_0743DSC_0305IMG_0722IMG_19511488727487063IMG_0789DSC_1154IMG_0753DSC_0852IMG_0868IMG_0800 Bewegungsbilder finde ich persönlich nicht so einfach mit den Objektiv, gerade dadurch das ich nicht zoomen kann und dass die Hunde sehr nah neben mir spielen müssen, so dass ich sie gut im Bild habe. Aber dafür habe ich ja ein Telezoom. Für Potraitbilder jedoch finde ich es sehr ideal, ich fotografiere damit sehr gerne. Selbst abends kann ich damit noch gut fotografieren und das Wetter war die letzten Tage alles andere als schön und dennoch hat es mir schöne Bilder gezaubert. IMG_0835IMG_2251IMG_0742Wem kann ich dieses Objektiv empfehlen? Jedem  der a. nicht zu viel Geld in die Hnd nehmen möchte ( um die 200€ kostet es), b. wer auch bei schlechtem Wetter Bilder machen möchte, c. jedem der recht nah am Hund fotografieren kann und will. Gerade beim fotografieren in der Stadt ist es sehr praktisch, dass man nicht erst 10m weg laufen muss um nicht nur die Nase im Bild zu haben. 😀IMG_0748

Das Bild hier ist uunbearbeitet und dennoch kommen die Augen ganz toll raus, einer der großen Pluspunkte dieses Objektives. 👆🏻DSC_0763IMG_2386

Filmen klappt übrigens auch wunderbar. Hier habe ich beim Gassi gehen mitgefilmt. Jetzt bin ich aber gespannt zu hören mit was ihr gerne fotografiert. ☺️

Selbstexperiment : Hütehund überfordern

Oder auch : Dinge die ich einmal und nie wieder tue.

Googlet man nach Hütehunden braucht es nicht lange bis man auf die Wörter : Überforderung und Ruhe beibringen trifft. Auch ich predige diese Wörter jedem der einen Aussie bekommt.

Tja, genau ich machte letztens genau diesen Fehler und habe meinen Hund überfordert ohne danach ihm Ruhe zu ermöglichen.

Aber von vorne.

Letzte Woche Mittwoch bekam ich schon berichtet, dass Jussi wohl sehr aufgdreht ist und eine ganz geringe Frustrationsschwelle hgat. Also entschied ich mich eine kleine Runde Fahrrad zu fahren. Ihm tut das immer gut, sich mal nur auf eine Sache zu konzentrieren. Jedoch hatten wir gleich 2 doofe Begegnungen. Besser wäre ich an dieser Stelle umgedreht, hätte ihn einfach ins Körbchen geschickt und schlafen gelassen. IMG_0786DSC_0993

Keine Ahnung was mich geritten hat, dass ich das nicht getan habe. Vermutlich weil mein Tag stressig war und ich einfach mal raus wollte.

Also fuhr ich weiter und weiter bis zum Fluss. Alles gut soweit, wir machten eine Pause am Wasser. Irgendwann fing Jussi wie immer am Wasser an zu buddeln und bellen, wie er das immer tut. Das breche ich eigentlich immer ab, damit er sich nicht zu hochpusht.

Irgendwie dachte ich an diesem Tag vielleicht tut ihm das gut und er findet irgendwann selbst ein Ende.DSC_0606

Von wegen es wurde immer schlimmer, er rannte von einer Seite zur nächsten und bellte. Nach einiger Zeit kam ein anderer Hund, ich wollte Jussi zu mir rufen und unser „Experiment“ abbrechen. Meine Worte kamen gar nicht mehr an , Jussi hatte einen Tunnelblick und rannte ohne mich nur an zu gucken zu diesem Hund. Sowas hat er noch nie gemacht. Er hat mich gar nicht wahr nehmen können.

Ich hole und sage ruhig „Hey, das geht nicht „. Jussi schmeißt sich zitternd auf den Rücken, ich war völlig perplex. So war er noch nie, er war völlig weggetreten. Ich beuge mich zu ihm runter, er springt mir sofort in den Arm und dreht schier durch. Der Blick völlig irre und total gestresst.

Ich habe ihm dann ruhig und klar gesagt was zu tun ist und wir sind relativ ruhig nach Hause gekommen.

Zuhause war er fix und fertig.

 

Ich habe viel gelernt an diesem Tag. Wie wichtig es doch ist, dass ich Jussi Ruhe verschaffe und ihn nicht einfach immer mehr und mehr machen lasse. Und an einem Tag an dem er eh sehr aufgeregt ist, nur noch ruhige Dinge mache.

Andererseits hat es mich auch in meiner bisherigen vorgehensweise bestärkt. Ich habe nämlich zwei sehr ausgeglichene Hunde und bin da heilfroh drum . Wir machen unter dem Strich relativ viel, aber es gibt ebenso Rughephasen und spätestens jetzt weiß ich auch warum diese so wichtig sind.

LG Lily