Was Erziehung/Ernährung mit Vertrauen zu tun hat.

Suki wohnt seit 6 Jahren hier, seit noch einigen Jahren mehr beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Hund.

Ich habe viel gelernt zum Thema Erziehung und Ernährung und da stellt sich die Frage : Wie erziehe und ernähre ich meine Hunde ?img_0254

Als Suki einzog handelte ich nach meinem Bauchgefühl, fütterte was mir gut erschien und praktisch war. Über die Jahre kam mehr Wissen dazu und als Suki die ein oder andere Auffälligkeit aufzeigte kamen mir Zweifel auf. War ich doch zu locker gewesen. Hätte ich sie anders erziehen und ernähren sollen. Bei Jussi hatte ich nach einiger Zeit ähnliche Zweifeln.

Heute jedoch bin ich schlauer, was die Ernähnung angeht, sehe ich es relativ locker. Abwechslung steht hier  groß geschrieben.

Hochwertiges Trocken- und Nassfutter, natürliche Kauartikel und auch mal rohes Fleisch am Stück. Manchmal gibt es auch Reste, wie Nudeln. Einfach Dinge, die sie vertragen und die sich positiv bemerkbar machen.

Ich verfolge keine bestimmte Weisheiten mehr, ich achte auf Ausgewogenheit. Sehe ich sie vertragen etwas nicht, lasse ich es eben weg. Das heißt nicht dass ich irgendeinen Mist füttere, nein ich lege Wert darauf, dass nur Futtermittel mit Wirkung in denn Hund kommen. Aber ich bin locker geworden.

Ich mach mir nicht mehr so einen Kopf darüber, sind meine Hunde gesund und fit, haben sglänzendes Fell und so weiter. Meine Hunde sind mehr als gesund, haben Spaß am fressen, haben keinerlei Mangelerscheinungen, riechen nicht unangenehm und auch ich habe es lockerer. Suki hatte ewig keine Gastritis mehr.img_0121

Und die Erziehung, ja auch hier hat sich vor allem bei Jussi in den letzten Wochen viel geändert. Ich habe bei beiden Hunden den gleichen Fehler gemacht, als Probleme auftraten habe ich zwanghaft versucht den Fehler in meiner erziehungsweise zu suchen und so zu handeln , wie es Trainer und Bücher beschreiben.

Ihr könnt euch sicher denken, wie schief das ging. Ich hatte vergessen meine Hunde als Individuum zu betrachten. Tja, ein gebranntes Kind scheut das Feuer irgendwann, ich habe gemerkt, Gassi gehen war für uns eher stressig als alles andere. Irgendwann macht es klick bei mir. img_0061

Ich fing an Jussi zu vertrauen, ich ließ auch mal fünfe grade sein, tja Jussi merkte wie ich immer lockerer würde und ihn nicht mehr nur kontrollierte. Es fing für ihn wieder Spaß zu machen sich an mir zu orientieren.

Ich denke ich habe bei meinen Hunden den gleichen Fehler gemacht, ihnen nicht vertraut. Heute tue ich das, umso mehr ich ihnen vetraue umso mehr kann ich mich auf sie verlassen. img_0416

Was ich sagen möchte ist, Fehler machen ist völlig okay, sich Hilfe zu suchen ebenso, aber man sollte nie vergessen wie wichtig es doch ist einander zu vertrauen, mal locker zu sein, umso mehr wir in unsere Hunde vertrauen und umso sicherer wir uns sind was wir wollen, umso leichter fällt es unseren Tieren das auch auszuführen.dsc_1676

Was ich jetzt aber auch ehrlich sagen muss, ich kann keine Tipps geben, nicht sagen wie ich meine Hunde erzogen habe. Ich weiß es einfach nicht.

Ich habe ausprobiert, versagt, 2 Schritte zurück und einen vor gemacht, vertraut, neu begonnen und heute stehe ich hier und kann sagen, wir sind noch nicht an unserem Ziel angekommen, aber wir sind verdammt nah dran und egal was irgendwann passieren wird, wir stehen das zusammen durch. 😊img_0126

 

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2 Kommentare zu „Was Erziehung/Ernährung mit Vertrauen zu tun hat.

  1. Manchmal ist weniger auch mehr…. Ich habe Sockes Ernährung am Anfang auch lockerer gesehen und würde, wenn es heute irgendwie ginge, es auch so handhaben wie Du. Auf gute Qualität und Ausgewogenheit achten, aber auch nicht päpstlicher als der Papst sein.

    Und in der Hundeschule haben ich Socke auch nicht zu allem gezwungen. Ich konnte gut damit leben, dass sie manche Dinge nicht tun wollte. Ihr brachte das den Namen Tibesel ein. Ich hingegen konnte sehr entspannt damit umgehen. Das Glück meines Hundes und eine gute Beziehung zu mir sind mir wichtig und ich glaube, dass wir das ganz gut hinbekommen. Nicht immer, aber größtenteils.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke, die garede schnarchend zu ´meinen Füße liegt

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