Von Fehlern , Vorsätzen und dem abwarten was kommen mag :)

Beim Zweithund mache ich alles anders, bei Jussi mache ich nicht die Fehler , die ich bei Suki gemacht habe.

Ja das war mein Plan. Bevor Jussi hier ein zog, war ich mir sicher, diesmal alles besser zu machen. Ihm es leichter zu machen, als ich es Suki gemacht habe.

Okay, das ist mittlerweile knapp 2 Jahre her, dass ich mir all diese Vorsätze gemacht habe.  Sie haben vielleicht 2 Wochen angehalten, dann fielen mir wieder  Sachen ein, die ich besser anders gemacht hätte.

Immer wieder lese ich die gestellte Frage: Was würdet ihr anders machen. Mittlerweile schmunzele ich einfach.

Jeder Hund ist einfach so anders , manche Fehler kann man vermeiden, man kann gelassener werden, aber man wird eh wieder irgendwas zum kritisieren haben 😀

Ich glaube nicht,  dass man nach irgendeinem Hund sagen kann : Ich habe alles richtig gemacht.

Wenn das jemand schaffen sollte, hat er meinen Respekt 🙂

Man kann sich immer vornehmen etwas anders zu machen, es vielleicht tun, aber ich weiß nicht.

Am Ende ist es vielleicht gut und menschlich das wir unsere Fehler machen, manche Sache besser hätten anders tun soll und wir uns an den Hund anpassen.

Ich würde mir wenn ich noch einen Hund bekommen würde, nicht mehr vornehmen : Ich mache es so und so. Nein ich würde mich einfach auf ihn einlassen, Fehler macht man glaube ich eh selten doppelt  🙂

Was ich noch sagen möchte ist das Fehler machen menschlich ich und Hunde nicht nachtragend sind. Ein Patentrezept gibt es nicht bei der Hundeerziehung, ich würde mir nicht mehr vornehmen angespannt zu denken, jetzt machst du alles anders 🙂

 

Am Ende kommt eh alles anders als geplant und es bleibt nichts anderes übrig , als sich auf den Hund einzulassen 🙂 Und gerade das ist meistens die Grundlage für eine schöne Beziehung 🙂image.jpeg

Und habt ihr Sachen die ihr anders machen würdet?

 

 

 

 

 

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9 Kommentare zu „Von Fehlern , Vorsätzen und dem abwarten was kommen mag :)

  1. Ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen und das, obwohl Socke unser erster Hund ist und ich mir nur vorgenommen habe sie zu lieben und so anzunehmen wie sie ist….

    Es ist immer leicht, sich was vorzunehmen, aber dann kommt es doch auf so viele Komponenten an, dass dies nicht immer gelingen wird.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  2. Natürlich habe ich Fehler gemacht, aber sie waren wohl nicht so schlimm und und ich habe sie nicht wiederholt. Ausserdem lernt man doch aus Fehlern, sodass sie, falls sie nicht zu fatal sind, auch irgentwie etwas gutes haben.
    L.G. Anna und Capo

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  3. Ich glaub, in der Hinsicht bin ich völlig tiefenentspannt. Ich stresse mich weder mit dem üblichen Hundeerziehungsgedöns noch lasse ich mir einreden, was an meinem Hund oder mir problematisch wäre… 😉

    Ich arrangiere mich einfach mit ihm und seinen jeweiligen Eigenheiten und das war es im Prinzip auch schon – lach. Klappt nun schon erstaunlicherweise zum 2. Mal ganz gut, obwohl Linda ganz anders im Charakter ist, als es Kim war.

    Ob nun richtig oder falsch, ist mir eigentlich ziemlich wurscht. Hauptsache, wir beide kommen gut damit zurecht, weshalb ich auch nichts anders machen würde. Und wenn, würde ich es einfach tun… 😉

    LG Andrea mit Linda

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  4. Ich kann dir nur vollkommen zustimmen! Obwohl ich mehr mit Pferden als mit Hunden arbeite. Jedes Tier ist unterschiedlich, braucht unterschiedliche Grenzen, Anweisungen und auch unterschiedliches Lob. Eine große Rolle spielt, wie ich finde gerade auch bei Pferden, einen Weg zu finden wie man die Arbeit spannend und motivierend anbieten kann. Es unterscheidet sich einfach von Tier zu Tier. Deswegen finde ich es auch umso wichtiger und auch spannend, zu beobachten und auszuprobieren worauf das einzelne Tier am besten reagiert, als sich versteift an irgendwelche Regeln zu halten oder es so durchsetzten zu wollen wie andere es vllt gemacht machen.
    Super Beitrag der Denken anregt 👍

    Liebe Grüße

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  5. Oh ja… Fehler. Aus Fehlern lernt man. 🙂 Das ist meine große Hoffnung. Nee, Spaß beiseite. Klar, haben wir Fehler gemacht. Bei meinem ersten Hund hatte ich überhaupt keine Ahnung und Jenny wurde ein wundervoller Hund. Lieb, nett und ein bisschen verträumt. Leider wurde ihr das auch zum Verhängnis. Sie kam zwar auf Zuruf, aber eben ein bissel trödelig und so wurde sie vor meinen Augen von einem anderen Hund angegriffen und tödlich verletzt.
    Diesen Fehler habe ich nicht wiederholt. Rocky kam auf Ruf wie der Blitz. Kein Blick rechts oder links. Er war der beste, der tollste, der schnellste. Leider blieb ihm auch kein langes Leben vergönnt, da das Arschloch Krebs ihn mir kurz vor seinem 9. Geburtstag nahm.
    Bei Shiva habe ich viele Fehler gemacht. Ich kannte mich mit Angsthunden nicht aus und habe mich herangetastet. Wir beide wachsen gemeinsam mit der Aufgabe und heute – 2 Tage vor ihrem 4. Geburtstag kann ich sagen, dass ich ganz stolz auf das gemeinsam erreichte bin. Es wird für manche vielleicht nicht ausreichen, aber wir beide sind zufrieden.
    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva

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