Bewegung, Auslastung ??

Heute geht es mal über ein Thema, welches mir sehr am Herzen liegt. Es geht um Bewegung/ Auslastung, als ich vor ein paar Tagen angefangen habe mir darüber Gedanken und Notizen zu machen, hat auch Dalmatiner Lilly (http://dalmatiner-lilly.blogspot.de/2015/12/ruhepause-hund.html. ) einen guten Beitrag dazu gebracht… Dennoch möchte ich dazu noch meine Gedanken niederschreiben, schließlich habe ich ja zwei Aussies und die müssen ja schließlich 6 Stunden mindestens dauerbeschäftigt werden, oder?image.jpeg

So sieht es nämlich meistens aus: Ja die sind ja hübsch ? Was ist das für eine Rasse? Das sind Australian Shepherds. Oh die müssen dann aber viel beschäftigt werden.

Wenn ich in diversen Foren, Portalen und Netzwerken unterwegs bin, fällt mir immer folgende Frage auf : Mein Aussie, 3-6 Monate, kommt nicht zur Ruhe.

Nun wenn man dann fragt, was sie denn machen mit dem Aussie: Ja also  morgens 30-60min, mittags 15min Kopfarbeit, und abends noch eine Stunde Hundeschule. Danach nochmal eine Runde. Darauf folgt meistens der Satz: Er kann schon so 10 Tricks.image.png

Und genau da ist zu 90% die Ursache gefunden. Meiner Meinung nach braucht kein Welpe schon Auslastung!

Auch eine Aussie Welpe ist nur ein Welpe und da kann man sich ruhig an die 5 Min Regel halten. Für den Welpe sollte der Tag eigentlich fast nur aus Ruhe bestehen und einfach den Alltag kennenlernen, das reicht. Ach ja und was Tricks angeht, in der Pubertät bedankt man sich dann, wenn der Hund Rolle perfekt kann, aber beim kleinsten Reiz weg ist .image.jpeg

Es hat schließlich Gründe das die meisten predigen, dass im ersten Jahr einfach der Alltag im Vordergrund stehen sollte.

Wenn ich das so schreibe klingt das schon perfekt, ideal, aber es hat so seine Gründe das ich darüber schreibe. Suki konnte  immer selbst zur Ruhe finden, ihr fiel das sehr leicht, sie hat sich nie übernommen und wir konnten auch mal mehr machen.

Dann zog Jussi ein, tja und bei ihm habe ich es ähnlich gemacht. Tja, Jussi fand keine Ruhe mehr,  war völlig überdreht und unter Strom.

Da musste ich mir selbst an die Nase fassen, ich hatte es übertrieben. Ich hörte auf ihm irgendwas zu werfen, richtete ihm viele Ruhephasen ein und ging nur noch kleinere Runden . Und es wurde, ich hatte einen entspannten zufrieden Welpen. Tricks kann er heute nich nicht viele, aber wir sind zufrieden 🙂 image.jpeg

Heute haben wir ein ausgefeiltes Programm und meine Beiden überleben auch mal ein Tag mit kleinen Runden 😀 Ja, wir machen recht viel mittlerweile schließlich sind Aussies auch Hunde die Action brauchen, aber erst seitdem Jussi jetzt erwachsen ist und es gibt nach einem aktiven Tag einen ruhigen Tag. Manchmal genießen wir einfach unser Leben und ziehen über die Felder und sind alle glücklich. Es muss ja nicht immer irgendwas anstrengendes sein.image.jpeg

Ich kann nur noch mal appellieren: Es kommt auf den Hund an, Suki findet selbst Ruhe und zeigt wann Schluss ist, Jussi nicht und da ist es meine Aufgabe zu gucken , wie es gehen kann.

Es gibt natürlich auch nicht ausgelastete Hunde, dass geht schließlich in Beide Richtungen.

Wenn ihr einen entspannten Hund habt, der genügend Ruhe- und Aktionphasen habt, dann ist alles super. Und ja niemand weiß sofort alles, ich habe Fehler gemacht, aber die hat Jussi mir verziehen und niemand ist perfekt 🙂

Liebe Grüße Lily mit Suki und Jussi

 

 

 

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7 Kommentare zu „Bewegung, Auslastung ??

  1. Toll geschrieben liebe Lily!!
    Ich finde das Thema „Ruhe“ sehr wichtig und du hast es auf den Punkt gebracht.
    Es sind alles nur Welpen und da kommt es nicht auf die Rasse an.
    Als wir letzte Woche Agility hatten, war eine Frau mit Ihrem Aussie (8 Monate) da und meinte Sie müsste Ihn auslasten. Weil er so schlecht zu Ruhe kommt.
    Darauf ist mir nur eine Antwort eingefallen!! Die wie folgt lautete: Am wichtigsten ist, dass er im ersten Lebensjahr Ruhe lernt.
    Deswegen hat meine Mia erst mit 1,5 Jahren im Agility angefangen, obwohl Sie immer ein Hund ist der schnell Ruhe findet und weiß wo Ihre Grenzen sind.
    Im Gegenteil zu Letty, der man die Ruhe beibringen musste weil Sie ist ein Wirbelwind.
    Heute mit 1 Jahren ist Sie schon ruhiger, aber wenn wir Ihr das nicht beigebracht hatten, dann wäre Sie ein aufgedrehter Mini Aussie geworden.
    Ich hab ganz klar meine Prinzipien und dazu gehört, dass meine Hunde kein Hundesport unter einem Jahr machen.
    Weil da für mich die Ruhe an erster Stelle steht!!!
    Liebe Grüße Steffi mit den Mini Aussie Mädels Mia&Letty

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    1. Lieben Dank für dein Kommentar Steffi !:)
      Na da hast du mehr als richtig reagiert, so Fälle haben wir hier leider auch. Ich glaube da ähneln sich Suki und Mia und Jussi & Letty, wie so oft, wieder 🙂

      Bei Jussi habe ich auch erst mit einem Jahr angefangen, einfach weil er noch nicht so reif war.

      Liebe Grüße Lily mit Suk und Jus

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  2. Ich neige auch dazu, Socke zu überlasten, denn ich würde gerne immer ganz viel spazieren gehen. Lange Srecken, gerne mit anderen Hunden. Socke mag das nicht. Hier hilft mir ihre Krankheit. Socke ist nicht so belastbar und da muss ich mich bremsen. Ich muss mich nach ihrem Befinden richten und tue es gerne. Ja, Sockes Erkranung macht micht sehr achtsam und sensibel.

    Ich wundere mich teilweise auch, was mit den Hunden gemacht wird. So mancher Wochenrückblick in der Bloggerwelt zeigt einen vollen Terminkalender der Fellnasen. Aber die Hunden scheine es zu kennen und kommen damit klar. Zumindest augenscheinlich…

    Daher finde ich Deinen Beitrag mehr als gelungen. Er ist ehrlich und für mich auch realitisch. Ich hoffe, dass viele Aussie – und Hundehalter sich Deiner Worte annehmen….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Ich finde es toll, dass du so auf Socke achtest. Aber du hast recht manche Hunde haben ein unglaubliches Programm, was mich an diese Wunderkinder erinnert, die im Grudschulalter schon sämtliche Imstrumente spielen und bei jeder Lerngruppe zu finden sind. Für die dann Freizeit ein Fremdwort ist.

      Liebe Grüße Lily, Suki und Jussi

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  3. Ich denke, dass ich Capo an manchen Tagen vielleicht nicht genug bewege, an anderen machen wir vielleicht zuviel. aber sie ist damit einverstanden, d.h. beschwert sich nicht über größere Ruhepausen und meistert auch stressige Tage.
    Allerdings schiebe ich nach solchen immer einen Ruhetag ein, da sie dann meistens am nächsten Tag sehr träge ist.
    ich danke dir für deinen Artikel, Lily, er hat mir geholfen, daran zu denken auch an stressigen Tagen wichtige Ruhepausen einzuschieben!!! Also vielen Dank!
    Herzliche Grüße
    Anna mit Capo 🙂

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